Über die Biochemie & die Geometrie

Was haben die ätherischen Öle von Patchouli und Vetiver, der platonische Körper des Hexaeder und der Winter gemeinsam?

 

Wenn man sie ihren Eigenschaften entsprechend mit dem Jahreskreis verbindet, dann tatsächlich so einiges ...


 

Die heilige Geometrie

In meinem facebook-Beitrag über den Norden - die Wintersonnenwende - habe ich den platonischen Körper Hexaeder erwähnt (hier zum Nachlesen: klick). Von diesen platonischen Körpern, deren Namensgeber Platon ist, gibt es fünf Stück, die in ihren Eigenschaften den Elementen entsprechen: Feuer/Tetraeder, Erde/Hexaeder, Luft/Oktaeder, Wasser/Ikosaeder, Äther/Dodekaeder. Es heißt, dass diese geometrischen Körper jenige sind welche die größtmögliche Symmetrie besitzen, und sie stellen die Grundbausteine für alles auf dieser Welt Existierende dar. Atome sind die Bausteine der Materie, und deren Struktur ist so entscheidend, dass selbst aus ein und demselben Stoff Unterschiedliches entstehen kann. Das beste Beispiel ist hier der Kohlenstoff, der wichtigste Baustein des Lebens. Auch in unserem menschlichen Körper nimmt er die zentrale Rolle ein. Wir kennen heute drei Modifikationen aus reinstem Kohlenstoff, das sind: Diamant, Graphit und Fulleren. Alle drei könnten unterschiedlicher nicht sein, obwohl sie aus demselben Reinelement bestehen. Lediglich die Anordnung der Atome bestimmt deren Eigenschaften.

Kohlenstoffatome bilden eine tetraedrische Struktur = Diamant ~ Eigenschaften sind farblos, kristallin, durchsichtig, stark lichtbrechend, sehr hart, nicht elektrisch leitfähig.

Kohlenstoffatome bilden eine hexagonale Struktur = Graphit ~ Eigenschaften sind grauschwarz, blättrig, metallisch glänzend, sehr weich, elektrisch leitfähig.

Kohlenstoffatome bilden eine dodekaedrische Struktur = Fulleren ~ Eigenschaften sind dunkelbraun, pulverförmig, geringere Dichte als Diamant und Graphit, nicht elektrisch leitfähig. Fulleren wurde erst 1985 entdeckt und wird auch als Sternenstaub bezeichnet, es soll wohl den Schlüssel zur Entstehung organischen Lebens darstellen (Randnotiz: Die höchste Konzentration an Elementen, die für die Chemie des Lebens benötigt werden, befindet sich übrigens im von mir schon öfter erwähnten Zentrum der Milchstraße). Das spannende an Fulleren ist, dass es mit seiner Struktur des Dodekaeder dem Element des Äther entspricht. Es ist der heiligste der fünf platonischen Körper, der in der Mitte im Jahreskreis angeordnete, in dem sich das Maß des Goldenen Schnitts mannigfach wiederfinden soll. Mit seinen 12 Flächen aus denen er besteht, schafft er auch eine Verbindung zu den 12 Tierkreiszeichen. Der Dodekaeder steht für Harmonie, das Universum und DIE göttliche Kraft. Der Heilstein Schungit empfiehlt sich übrigens um noch tiefer in dieses Element einzutauchen.


Biochemie der ätherischen Öle

Und wie bei allem anderen spielt Kohlenstoff auch bei ätherischen Ölen als Hauptbestandteil mit, denn ätherische Öle sind Kohlenwasserstoffverbindungen. Es gibt zwei Hauptinhaltsstoffgruppen - die beiden reinsten Verbindungen - das sind die Monoterpene und die Sesquiterpene. Auch diese beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und werden im osmologischen Duftkreis nach ihren Eigenschaften den Polaritäten zugeordnet: Die Monoterpene entsprechen dem Süden und dem Sommer, die Sesquiterpene dagegen dem Norden und dem Winter.

⃤   Monoterpene sind sehr dünnflüssig, klar, leicht flüchtig, kleine Molekülstruktur deshalb werden sie schnell aufgenommen vom Körper, reagieren stark auf Licht deshalb oxidieren sie schnell und reizen die Haut, regen die Kortisolausschüttung an weshalb sie schmerzlindernd und entzündungshemmend sind, generell tonisierend, fördern die seelische Widerstandskraft und das vegetative Nervensystem, konzentrationsfördernd, geistig stimulierend, aktivieren das Immunsystem.

Monoterpenreiche Öle sind: Zitrusdüfte wie Grapefruit, Nadeldüfte wie Weißtanne, Weihrauch, Angelikawurzel,...

   Sesquiterpene sind dickflüssig, gelblich, dominant im Duft, große Molekülstruktur deshalb werden sie nur langsam aufgenommen vom Körper, sehr hautfreundlich und mild, leicht schmerzlindernd und entzündungshemmend, wirken regulierend auf die Histaminausschüttung, generell beruhigend, fördert die Regenerierung, geben Kraft, Stärke, Selbstvertrauen und unterstützen die Ausstrahlung von innen, hilfreich bei Ängsten und Stress (regt die GABA-Produktion an).

Sesquiterpenreiche Öle sind: Zeder, Patchouli, Vetiver, Ingwer, Baldrian, Myrrhe, Kamille blau,...

Sesquiterpene haben wie die Eigenschaften des Winters eine schützende balsamische Wirkung - Balsam für unsere Seele. Und auch das platonische Hexaeder verkörpert diese schützende Eigenschaft. Es heißt, dass der Würfel die Kraft hat alle möglichen Energien einzuschließen und zu speichern. Er sorgt für Stabilität und eine gute Basis - entspricht dem Wurzelchakra. Er kann Energien verdichten, Kräfte bündeln, heilen und reifen lassen. In seiner Bewegung ist er allerdings plump und träge, davon gilt es sich zu gegebener Zeit mit vollster Kraft wieder zu lösen.

Mein liebstes ätherische Öl für die volle Kraft des Erdelements ist Vetiver. Klassischerweise ist das vorherrschende Öl im Duftkreis hier der Patchouli, das mag ich persönlich allerdings so gar nicht gern riechen, weshalb ich mich für Vetiver entscheide. Vetiver ist bekannt für sein reiches Wurzelwerk und definitiv einen Duftversuch wert, wenn man auf der Suche nach einer guten Basisnote ist.




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Meine Beraternr: 58441. Julia Ramsauer

 
Bildquellen:
- Platonische Körper von lernhelfer. de
- Vetiver von mahafaly. de

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