Rose in der Psycho-Aromapraxis

 

In der Zeit zwischen Samhain (Allerheiligen) und Yule (Weihnachten) ist die Rose stark mit dem Tod verbunden. Die Tore zur Anderswelt sind weit geöffnet und der Kontakt zu deren Wesen intensiver als zu anderen Zeiten im Jahr.

 

 

Die Rose (Rosa damascena)
ist bekannt als "Blume der Liebe" oder auch "Königin der Blumen", ein Sinnbild für die Urform der Liebe, Schönheit & Perfektion - genauer gesagt der universellen Liebe. Sie stellt die Essenz allen Seins dar (so dargestellt in allerlei Duftkreisen, welche man auch online findet).

Archetypischer Duftkreis von Martin Henglein
 

Die goldene Mitte im Duftkreis, die Königin Rose, stellt dein innerstes Selbst dar bzw. das Universum , die Urquelle (oder auch Gott wenn man so will). Und so ist es nicht verwunderlich, dass für Krankensalbungen, wenn man sich an der Schwelle zum Tod und nahe "dem Reich Gottes" befindet, seit Urzeiten mit Rosenöl gesalbt wurde. So wurden der Körper und die Seele mit dem reinsten Duft der bedingungslosen Liebe für den Übergang vorbereitet oder auch wieder geheilt. Ebenso zur Geburtsvorbereitung, dem Wochenbett und der Taufe spielt der Duft der Rose eine prägende Rolle. Das Rosenöl ist als Duft der universellen Liebe die perfekte Begleitung für Schwellenübergänge - Leben und Tod. Die Geburt als ein Fest der Freude und der Tod als ein Fest der Trauer könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch sind sie ähnlicher als es scheint. Denn bei der Geburt trennt man sich von der Essenz um die Erfahrung als individuelles Wesen zu machen - beim Tod kehrt man wieder zur Essenz zurück und wird wieder zur Einheit. Rose, als Sinnbild für die Essenz selbst, begleitet also liebevoll in Schwellensituationen, nimmt den Trennungsschmerz, öffnet das Herz und führt uns zur Selbstliebe.

So schreibt Andreas Hesse in seinem Buch "Angelus Aurum Aromatherapie" passend folgende Poesie:

Ich steh an einem Tor und hoff im Herzen, dass es nicht verschlossen bleibt. Darf ich durchschreiten dieses Tor, dann war, was war, nicht ganz verloren, dann find ich heim und bin bei dir. Du heller Schein, du klares Licht, du König mein und Schöpfer aller Seelen. Ein Spalt, es öffnet sich, und golden Licht durchstrahlt die Seele. Welch eine Macht der Liebe kommt entgegen mir. Ich bin im Licht, das Licht bin ich, nun bin ich wieder eins mit dir, o Herr.

Die Rose hat übrigens eine sehr weibliche Energie, sie ist der großen Göttin und ihrem Archetyp der Liebe geweiht. So wird sie gerne mit Namen wie Aphrodite, Venus, Juno oder Freya in Verbindung gebracht. Ebenso hat sie einen sehr starken Einfluss in mythologischen paradiesischen Gefilden wie z.B. dem griechischen Elysium, welche typischerweise gern mit Rosen geschmückt dargestellt werden.

Auch in dem alten Märchen Dornröschen (welche wohlgemerkt aus der Sagenwelt entstammen) kann man den Zusammenhang mit der Rose und der Selbstliebe erkennen. Der Weg zu seiner innersten Essenz, der großen Liebe welche erst wachgeküsst werden muss, ist stets ein Abenteuer - ein Heldenweg. Man kämpft sich bildlich durch dorniges Gestrüpp, um am Ende von seinem Dornröschenschlaf zu erwachen.


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Meine Beraternr: 58441. Julia Ramsauer

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Bildquellen:
- Rose am Grabstein von horeb. org
- Duftkreis von unbekannter Internetquelle

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